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Hundeernährung einfach erklärt

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Die 7 häufigsten Fütterungsfehler – und wie du sie vermeidest

In diesem Beitrag zeige ich dir die 7 häufigsten Fehler in der Hundeernährung – und wie du sie ganz einfach vermeiden kannst.

🐕 Gute Absicht, falsches Ergebnis?

Fast jeder Hundebesitzer möchte seinem Vierbeiner etwas Gutes tun – doch gerade bei der Ernährung passieren unbewusst viele Fehler.
Diese führen auf Dauer zu Verdauungsproblemen, Übergewicht oder sogar Mangelerscheinungen.

❌ 1. Fehler: Zu viel Futter – oder das falsche Maß

Viele Hunde werden überfüttert, weil die Portionen nach Gefühl oder „aus Liebe“ bemessen werden.
Das Resultat: Übergewicht, Gelenkprobleme, Diabetes oder Herzbelastung.

💡 Tipp:
Berechne die Futtermenge nach dem Energiebedarf deines Hundes – abhängig von Gewicht, Aktivität und Alter.
Auch Leckerlis gehören zur Tagesration!

❌ 2. Fehler: Zu viele Leckerlis und Kausnacks

Leckerlis sind praktische Trainingshilfen, aber viele enthalten Zucker, Getreide oder minderwertige Fette.
Auf Dauer belasten sie den Stoffwechsel und führen zu Gewichtszunahme.

💡 Tipp:
Wähle natürliche Snacks (z. B. getrocknetes Fleisch, Gemüse) und passe die Hauptmahlzeit entsprechend an.

❌ 3. Fehler: Falsches Calcium-Phosphor-Verhältnis

Besonders bei selbst zubereitetem Futter oder BARF kommt es oft zu einem unausgeglichenen Calcium-Phosphor-Verhältnis.
Zu wenig Calcium kann zu Knochenschäden führen, zu viel zu Harnsteinen.

💡 Tipp:
Nutze einen berechneten Futterplan, um das richtige Verhältnis einzuhalten.
Knochen, Eierschalenpulver oder spezielle Zusätze helfen, den Bedarf zu decken.

❌ 4. Fehler: Falsche oder fehlende Öle

Öle liefern essentielle Fettsäuren, die für Haut, Fell und Entzündungshemmung wichtig sind.
Viele Halter nutzen jedoch das falsche Öl oder vergessen es ganz.

Hierbei ist es wichtig auf richtige Verhältnis zwischen Omega 3 : Omega 6 einzuhalten.

💡 Tipp:
Verwende hochwertige Öle und achte auf Lagerung (kühl, dunkel, luftdicht).

❌ 5. Fehler: Zu viel minderwertige Zutaten

Viele Fertigfutter enthalten billige Füllstoffe statt Fleisch.
Hunde sind zwar keine reinen Fleischfresser, aber zu viel Nebenerzeugnisse können zu Verdauungsproblemen führen.

💡 Tipp:
Achte auf die Zutatenliste – Fleisch sollte an erster Stelle stehen.
Vermeide Futter mit „tierischen Nebenerzeugnissen“ oder „tierischem Fett“ ohne genaue Angabe.

❌ 6. Fehler: Unausgewogene Selbstzubereitung

Viele Halter bereiten das Futter selbst zu, ohne zu wissen, wie viel ihr Hund von welchen Nährstoffen braucht.
Das kann langfristig zu Mangelerscheinungen führen – selbst bei bester Absicht.

💡 Tipp:
Lass deinen Plan von einer Ernährungsberaterin berechnen oder überprüfen.
So stellst du sicher, dass dein Hund wirklich bedarfsgerecht ernährt wird.

❌ 7. Fehler: Zu häufige Futterwechsel

Ständiges Wechseln zwischen Marken oder Fütterungsarten kann den Darm überfordern.
Das führt oft zu Durchfall, Blähungen oder Futterunverträglichkeiten.

💡 Tipp:
Bleib bei einem Futter, das dein Hund gut verträgt, und wechsle langsam über mehrere Tage, wenn nötig.

Fazit

kleine Fehler, große Wirkung

Die Ernährung ist die Grundlage für ein langes, gesundes Hundeleben.
Viele Probleme entstehen nicht durch falsche Absicht, sondern durch fehlendes Wissen.

Mit einem individuellen Ernährungsplan kannst du sicherstellen, dass dein Hund:

  • optimal versorgt ist
  • sein Idealgewicht hält
  • und sich rundum wohlfühlt

🐾 Dein nächster Schritt

Du bist unsicher, ob du deinen Hund richtig fütterst?
Ich helfe dir gerne, deinen aktuellen Futterplan zu überprüfen und Fehler dauerhaft zu vermeiden.

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass dein Hund gesund, fit und glücklich bleibt – vom Napf bis zur Schnauze. 💚

👉 Jetzt Ernährungsberatung anfragen


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So findest du heraus, was dein Hund wirklich braucht – für ein langes, gesundes Leben.