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Hundeernährung einfach erklärt

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Die 6 wichtigsten Grundlagen, die jeder Halter kennen sollte

Lerne die 6 wichtigsten Grundlagen der Hundeernährung und erfahre, was dein Hund wirklich braucht – für Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden.

🐕 Warum die richtige Ernährung so wichtig ist

Viele Hundebesitzer möchten, dass ihr Vierbeiner lange gesund, fit und glücklich bleibt – und die Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Doch bei all den Futterarten, Marken und widersprüchlichen Tipps kann man leicht den Überblick verlieren.

In diesem Beitrag erfährst du die 6 wichtigsten Grundlagen der Hundeernährung, damit du sicher weißt, was dein Hund wirklich braucht.

🦴 1. Hunde sind Fleischfresser – aber keine reinen Carnivoren

Hunde stammen vom Wolf ab. Auch wenn sie heute als Familienmitglieder leben, hat sich ihr Verdauungssystem kaum verändert.
Sie sind „Carni-Omnivoren“ – Fleischfresser, die auch pflanzliche Bestandteile gut verwerten können. Außerdem braucht es in den meisten Fällen Kohlenhydrate für eine ausreichende Energieversorgung, die nicht ansetzt.

👉 Das bedeutet:
Eine gesunde Hundeernährung besteht überwiegend aus tierischen Bestandteilen, ergänzt durch pflanzliche Komponenten wie Gemüse, Kohlenhydrate und geringe Mengen Obst.

🥩 2. Die 6 wichtigsten Nährstoffe für Hunde

Damit dein Hund optimal versorgt ist, braucht er ein ausgewogenes Verhältnis aus:

Nährstoff
Aufgabe
Eiweiß (Protein)
Eiweiß (Protein) Aufbau und Erhalt von Muskeln, Organen, Fell
Fett
Hauptenergiequelle, liefert essenzielle Fettsäuren
Kohlenhydrate
Energiequelle, Ballaststoffe für die Verdauung
Vitamine
Unterstützung von Immunsystem, Stoffwechsel, Nerven
Mineralstoffe
Aufbau von Knochen, Zähnen, Zellen
Wasser
Lebensnotwendig für alle Körperfunktionen

💡 Tipp: Achte auf hochwertige Proteinquellen – z. B. Muskelfleisch statt minderwertiger Schlachtabfälle.

🥕 3. Qualität statt Werbung – Etiketten richtig lesen

Viele Futtermittelhersteller werben mit Begriffen wie „Premium“, „ohne Getreide“ oder „mit frischem Fleisch“.
Doch das sagt nichts über die tatsächliche Qualität aus.

Achte beim Kauf auf:

  • Fleisch steht an erster Stelle in der Zutatenliste
  • Klar deklarierte Zutaten (z. B. „Rindfleisch 50 %“ statt „tierische Nebenerzeugnisse“)
  • Keine künstlichen Zusätze wie Farbstoffe, Lockstoffe oder Zucker
  • Transparente Deklaration statt Marketingfloskeln

 

📖 Lies das Etikett bewusst – dein Hund kann es nicht!

🌿 4. Frische Komponenten machen den Unterschied

Selbst wenn du Fertigfutter nutzt, kannst du mit frischen Zutaten die Ernährung deines Hundes aufwerten.
Ein Löffel gekochtes Gemüse, frisches Obst oder ausgewähltes Öl liefern wertvolle Nährstoffe und bringen Abwechslung in den Napf.

Beispiele:

  • 🥕 Karotten – gut für Verdauung und Augen
  • 🫐 Heidelbeeren – reich an Antioxidantien

⚖️ 5. Die richtige Menge und Fütterungshäufigkeit

Zu viel Futter kann genauso schaden wie zu wenig. Die richtige Portion hängt ab von:

  • Alter
  • Gewicht
  • Aktivitätslevel
  • Stoffwechsel

💧 6. Wasser – das wichtigste „Futtermittel“

Oft unterschätzt: Frisches Wasser ist entscheidend für die Gesundheit deines Hundes.
Achte darauf, dass er ständig Zugang zu sauberem Wasser hat – besonders bei warmer Witterung, Bewegung oder Trockenfutterfütterung.

Fazit

Artgerecht heißt individuell

Die perfekte Hundeernährung gibt es nicht – aber es gibt die passende für deinen Hund. Achte auf hochwertige Zutaten, Individualität und beobachte, wie dein Hund auf das Futter reagiert. Jeder Hund ist einzigartig – genau wie sein Napf.

🐾 Dein nächster Schritt

Bist du unsicher, ob dein Hund alle wichtigen Nährstoffe bekommt oder welches Futter am besten passt?
Ich helfe dir gern mit einer individuellen Ernährungsberatung.

So findest du heraus, was dein Hund wirklich braucht – für ein langes, gesundes Leben.